
Die Serie Veil of Light reduziert Form und Motiv auf das Wesentliche – und öffnet zugleich einen Raum, der mehr ist als das Sichtbare.
Es geht nicht nur darum, einen Moment zu sehen, sondern ihn zu fühlen: die Luft wahrzunehmen, die Stimmung zu spüren, die Energie zwischen den Schichten zu erkennen.
Schicht für Schicht entstehen Bildräume, in denen Licht nicht direkt erscheint, sondern durchdringt – gedämpft, gebrochen, verborgen.
Ein Schleier liegt über den Arbeiten. Er verdeckt nicht, sondern fordert dazu auf, genauer hinzusehen.
Natur erscheint hier nicht als klare Form, sondern als Ahnung – zwischen Nebel, Raum und Präsenz.
Auch die Eule wird Teil dieser Welt: nicht als Motiv, sondern als stille Erscheinung im Verborgenen.
Die Werke leben von Reduktion, Tiefe und dem Zusammenspiel von Ruhe und innerer Bewegung.
Was sichtbar ist, ist nur ein Teil – der Rest entsteht im Betrachter.
"Das Wesentliche liegt oft im Verborgenen – und wird dennoch spürbar.."
„What truly matters often remains unseen — yet it can still be felt."





